Therapiebegleithündin Frieda

Liebe Kinder, liebe Eltern, liebe großen Patienten,

mein Name ist Frieda. Ich bin am 09.02.2012 geboren und wohne bei meinem Frauchen, Yvonne Schneidewind-Demny. Mein Frauchen ist Ergotherapeutin und besitzt ein eigenes Zentrum für Physio- und Ergotherapie an zwei verschiedenen Standorten. Die Hauptpraxis befindet sich in Sangerhausen, Zentrum für Physio- und Ergotherapie, Yvonne Schneidewind, Friedrich-Engels-Straße 43, 06526 Sangerhausen. Die Zweigstelle befindet sich in Roßla.

Ich bin oft mit meinem Frauchen unterwegs, besuche Schulen, Kindergärten und Altenheime, sowie eine Tagesgruppe in unserer Gegend.

Ich möchte Euch etwas über mich erzählen:

Ich bin eine Shar Pei-Hündin. Der Shar Pei kommt ursprünglich aus China und wurde dort als Jagd- und Wachhund gehalten...

Meine Rasse existiert seit Jahrhunderten in den Provinzen, die an das Südchinesische Meer angrenzen. Wir sind sehr ruhige, unabhängige aber treue Hunde. Zu unseren Familienmitgliedern sind wir sehr liebevoll. Unser Markenzeichen ist: Ein sehr großer Kopf im Verhältnis zum Körper, Falten auf der Stirn und an den Backen. Unsere Nase ist groß und breit. Meist haben wir eine schwarze Nase. Unsere Schnauze ist unser herausragendes Merkmal. Sie ist ziemlich breit und über der Nase haben wir einen Ansatz in Form eines Nasenschwamms. Auffällig sind auch unsere sehr kleinen Ohren.

Die ursprüngliche Bezeichnung „Shar Pei“ bedeutet „Hund mit sandigem Fell“ und bezieht sich mehr auf die raue Beschaffenheit seines Haarkleides denn auf die Fellfarbe. Sein borstiges Fell schreckt Angreifer ab, denn biss einer zu, zerstach er sich das Maul. Und sollte ein Angreifer zugebissen haben, kann sich der Shar Pei dank seiner losen Hautfalten trotzdem blitzschnell um 180° drehen. Der Shar Pei ist ein fantastischer Wachhund, der kaum aggressiv wird.Ganz im Gegenteil: er ist ein friedfertiger, ausgeglichener Hund. Mit seiner Familie geht er äußerst liebevoll und anhänglich um und begrüßt auch Freunde gern in seinem Haus. Er ist ausgesprochen kinderlieb und passt auch gut auf die Kleinen auf — wehe dem Fremden, der sich ihnen nähert! Gegenüber Menschen, die er nicht kennt, ist er eher distanziert und natürlich sollte sich auch kein Einbrecher in sein Haus wagen…

Was ist ein Therapiebegleithund?

Ein Therapiehund arbeitet immer zusammen mit seiner festen Bezugsperson, also in der Regel mit seinem Besitzer...

Der Hundebesitzer muss zusammen mit dem Hund eine Ausbildung und eine Prüfung ablegen. Der Hundeführer des Therapiehundes hat immer eine therapeutische oder medizinische Berufsausbildung.

Die tiergestützte Therapie

ist in Deutschland noch relativ unbekannt, nimmt jedoch immer mehr an Popularität zu. In den USA und der Schweiz werden mit dieser Methode bereits seit längerer Zeit erstaunliche Erfolge erzielt.

Ein Hund vermittelt konstant Zuneigung und akzeptiert vorurteilsfrei. Es fällt leicht, sein Vertrauen zu erwidern. Über das Vertrauen zum Hund wird auch das Vertrauen zum Therapeuten aufgebaut und gestärkt, somit sind Hunde als Brückenbauer und Wegbegleiter für den Einsatz im therapeutischen Geschehen besonders geeignet.

© www.pfoetchenbar.de
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Ein Hund wie im Märchen...

Die Prinzessin und der Faltenhund

Einem alten chinesischen Märchen nach hat der Kaiser Kao-Hsin vor 4000 Jahren die Hand seiner schönen Tochter Yun-Ch`i dem Mann angeboten, dem es gelingen würde, seinen Erzfeind, den bösem Zauberer WU zu besiegen...

Pan-Hu, ein riesiger, sandfarbener, faltiger Shar Pei, der mit der Prinzessin aufgewachsen war und sie schon immer verehrte und beschützte, nahm die Herausforderung des Kaisers an. Pan-Hu gelangte an den Hof des Zauberers, wo man ihn willkommen hieß — mit seinen breiten Schultern und seinem mächtigen Kopf war er gut und gerne 50 Soldaten wert und ihn in Wus Eliteeinheit aufnahm. Eines Nachts stürzte sich Pan-Hu auf Wu und tötete ihn im Schlaf. Siegreich kehrte der Shar Pei zum Kaiser zurück, doch Kao-Hsin kamen Bedenken, seine Tochter mit einem Hund zu verheiraten. Yun-Ch`i gelang es jedoch, ihren Vater zu überzeugen, denn sie wusste, dass ein Hund aus reinem Herzen liebt und kein Fünkchen Falschheit in ihm steckt… Der Kaiser erklärte sich mit der heirat einverstanden, und so trug Pan-Hu seine Braut auf seinem mächtigen Rücken davon. Sie lebten glücklich und zufrieden in den Bergen und hatten sogar 12 Kinder zusammen. Und noch heute gedenkt man zum chinesischen Neujahrsfest dieser Legende.

Ich bin aus meinem Traingsurlaub im Thüringer Wald mit Frauchen zurück und genieße den Herbst :) einfach wunderschön!
Ich bin aus meinem Traingsurlaub im Thüringer Wald mit Frauchen zurück und genieße den Herbst :) einfach wunderschön!

Therapiehündin Frieda wird Adrianas beste Freundin

Schwimmhalle Hundetherapie Adriana

Im Februar 2013 fand das 24-Stunden-Schwimmen für den Einsatz der Therapiebegleithundetherapie für Adriana statt. Adriana ist ein besonderes Mädchen, was eine besondere Therapie verdient hat. Das dachten sich auch viele Bürger aus Sangerhausen und nahmen am 24 Stunden- Schwimmen in der Schwimmhalle in Sangerhausen teil. Ein wunderschönes Projekt, welches zunächst von unseren liebevollen Therapiebegleithündin Daya begonnen wurde.

Daya und Adriana bewiesen sich Liebe auf den ersten Blick. Der erste Moment zwischen meiner Hündin Daya und unserer kleinen Patientin Adriana war, als ob die Zeit stehen blieb. Es begegneten sich zwei Lebewesen die unterschiedlicher nicht sein konnten und sich doch sofort so viel ohne Worte sagten. Es lag ein Schwingen in der Luft, welches nicht in Worte zu fassen ist. Daya hat auf ihre charmante Art und Weise ein kleines Wunder in Adriana bewirkt, da dieses kleine Mädchen mit ihren süßen Locken sich an einem Wendepunkt ihres Lebens befand. Was da zwischen den beiden passierte, können wir bis heute nicht deuten. Ich nenne es Seelenverwandtschaft.

Der erste Tag der Begegnung hat ein neues Zusammenleben zwischen Adriana und ihren Mitmenschen hervorgerufen, vor allem die Beziehung zwischen Adriana und ihren Eltern erfreut sich zunehmend mehr an einer unbeschreiblichen Intensität. Daya durfte Adriana drei Monate begleiten. Die Freundschaft zwischen Adriana und Daya sollte intensiv sein, aber nur einen kurzen Moment anhalten. Wegen einer schweren Krankheit und einem langen Kampf, wieder auf Arbeit gehen zu können ist meine Therapiebegleithündin und Adrianas beste Freundin aufgrund einer schweren Krankheit nach drei Monaten über die Regenbogenbrücke gegangen und schaut nun ihrer Freundin mit dem Lockenkopf vom Himmel aus zu. Die Verantwortung für das Projekt hat nun gebührend Frieda, die kleine Schwester von Daya übernommen. Und Frieda macht das richtig toll.

Frieda hatte es zwar anfangs schwer, Daya zu ersetzen, nun ist sie die Freundin von Adriana. Zusammen haben sie gelernt, an einem Tisch zu Essen, Essensrituale einzuhalten und soziale Kontakte außerhalb des häuslichen Bereiches aufzubauen. Frieda und Adriana gehen nun durch dick und dünn.

Anfang 2014 ist dann Dinah, in den Praxisalltag eingetreten. Dinah wohnt mit Frieda zusammen und wollte natürlich ganz schnell auch Adriana kennenlernen. Auch zwischen Dinah und Adriana hat sofort die Chemie gestimmt und wenn die Frieda einmal verhindert ist, übernimmt Dinah gebührend die Aufgaben in der Therapie.

Zwischen Dinah, Frieda und Adriana ist eine wundervolle Freundschaft entstanden. Adriana ist auf ihre Art und Weise den beiden Hunden so nah, wie es nur ein so besonderer Mensch wie Adriana sein kann. Was sie sich manchmal erzählen wird wohl immer ihr Geheimnis bleiben, aber das zu verstehen ist auch gar nicht so wichtig. Wichtig ist, dass wir durch unser Projekt einem so wundervollen Menschen eine außergewöhnliche Freundschaft schenken konnten, eine Freundschaft welche hoffentlich unzertrennbar bleiben wird.

Wir danken all den Schwimmern, die sich an dem besagten Tag bereit erklärt haben, durch ihre Bahnen die sie geschwommen haben, eine wundervolle Freundschaft und eine besondere Lebensqualität für Adriana ermöglicht haben.

Auch danken wir den einzigartigen Eltern von Adriana die all ihre Liebe und Zeit in die Sitzungen investiert haben. Adriana hat wundervolle Eltern, welche alle Anregungen und Hinweise angenommen und eingesetzt haben. Und Daya, Frieda und Dinah möchten hier noch einmal ganz besonderen Dank für die schönen Leckereien sagen.

Was ich besonders mag

Ich liebe es mit Kindern zu spielen und zu toben. Gern helfe ich den Kindern beim Befolgen von Aufgaben...

Ihr Kinder dürft mit mir schmusen und knuddeln. Beim befolgen von Aufgaben helfe ich euch aufmerksam und konzentriert zu sein. Mein Aufgabengebiet besteht aber auch darin, Senioren zu besuchen. Ich bin immer total aufgeregt, wenn ich zu meinen Seniorenfreunden fahren darf. Hier werde ich verwöhnt, wird intensiv gekuschelt und ich zeige meinen Omis und Opis Kunststückchen, die ihnen Freude bereiten. Manchmal höre ich aber auch einfach nur zu und bin da, wenn Oma oder Opa erzählen möchte. Es macht mir riesen Spaß für euch da zu sein.

Was ein Hund alles braucht

Auch Hunde haben spezielle Bedürfnisse genau wie wir Menschen. Wollt Ihr mehr darüber erfahren?

Liebe Kinder,
ihr wisst, dass ein Hund ein Lebewesen ist, mit eigenen Bedürfnissen. Bitte behandelt mich so, wie ihr gern behandelt werden möchtet. Fühle ich mich wohl, dann geht es mir sehr gut. Dies ist für mich von sehr großer Bedeutung. Ein Hund hat genau, wie Kinder verschiedene Bedürfnisse.

Meine Hauptbedürfnisse ähneln Euren Bedürfnissen,
Vergleich von Bedürfnissen Hund / Kind:

  • Fressen / Essen
  • Schlafen / Schlafen
  • Ausreichend Auslauf / Viel Bewegung
  • Kontakt zu Artgenossen / Kontakt zu anderen Kindern
  • Spielen und Lernen / Spielen und Lernen
Frieda räumt auf
Frieda räumt auf

Meine Ziele

Ich habe mir zum Ziel gemacht, Euch in folgenden Dingen zu begleiten und zu informieren, ja sogar mit Euch zu lernen:

  • Einfühlungsvermögen in das Lebewesen Hund
  • Grundsätze in der Kommunikation (Unterhaltung) zwischen Hund und Mensch
  • Adäquater Umgang mit mir und fremden Hunden
  • Alles Wichtige über das Lebewesen Hund
  • und vieles mehr

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